Forderungen zu den Wahlen

Eine Formulierung der Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg

Die Arbeitsgemeinschaft der LandFrauenverbände in Baden-Württemberg hat ihre Forderungen zu den anstehenden Europa- und Kommunalwahlen formuliert.

Die Forderungen finden Sie hier.

Quelle: https://landfrauen-bw.de/forderungen-zu-den-wahlen/

Smartmob mit Beteiligung des LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V.

18. März 2019, Schloßplatz Stuttgart (Treffpunkt am Kunstmuseum)

Wie in den Vorjahren beteiligt sich der LandFrauenverband Württemberg-Baden am Smartmob zum Equal Pay Day.

Der Smartmob beginnt um 17:35 Uhr auf dem Schloßplatz in Stuttgart – Treffpunkt ist vor dem Kunstmuseum.

Frauen verdienten in Deutschland im Jahr 2017 durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer, in Baden-Württemberg sogar 27 Prozent weniger. Rechnet man den Wert von 21 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen 77 Tage umsonst, also vom 1. Januar bis 18. März.

Auch 2019 werden Frauen bis zum 18. März wieder umsonst arbeiten. Die vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zeigen keine Veränderung beim Gender Pay Gap. Frauen, die teilnehmen, sollen bitte in schwarzer Kleidung mit roten Schuhen und roter Handtasche kommen. Auf die Minute pünktlich, werden sich die Teilnehmenden im Block aufstellen um für gleiche Gehälter und Löhne einzutreten.

Quelle: www.landfrauen-bw.de/kategorie/aktuelles/

Neues dlv-Positionspapier "Gemeinsam mehr erreichen - Lebendige Dörfer"

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ ist dieser Tage in aller Munde. Finanzielle Maßnahmen sollen zur Stabilisierung ländlicher Regionen beitragen, doch mindestens genauso wichtig sind die engagierten Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die mit den richtigen Rahmenbedingungen und ihrem Wissen über örtliche Defizite passende Lösungen finden können - soweit man sie lässt.

Um die Lebendigkeit des ländlichen Raums nachhaltig zu fördern, hat der dlv folgende Forderungen aufgestellt:

Die Aktivität einer Dorfgemeinschaft hängt wesentlich von einer ausgeprägten und organisierte Koordination ab. Diese muss hauptamtlich zur Verfügung gestellt werden, um zuverlässig und langfristig unterstützen zu können! Ehrenamt braucht mehr Hauptamt!

Bürgerinnen und Bürger brauchen mehr Mitbestimmungsrecht – nur dann kann zivilgesellschaftliches Engagement Wirkung zeigen. Nicht nur finanzielle, auch ideelle Förderung kann zu mehr Gemeinschaftlichkeit beitragen. Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik müssen sich vernetzen!

So wenig Infrastruktur wie möglich sollte zentralisiert werden, damit ländliche Regionen auch für Zuzügler attraktiv bleiben. Infrastruktur muss erhalten und ausgebaut werden!

Eine wertschätzende Haltung aus dem unmittelbaren Umfeld der Ehrenamtlichen ist ebenso wichtig wie Anerkennung von Kommunal- und Landespolitik. Der dlv fordert zudem bereits seit 2013 die Gewährung von Bildungsurlaub und Freistellungen für ehrenamtliche Tätigkeiten. Ehrenamt muss mehr Anerkennung und Wertschätzung erfahren!

Leiten Sie diese Position gern an Interessierte weiter - wir zählen auf Ihre Unterstützung!

Sie finden das Papier auch online, klicken Sie einfach hier

Bei Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich gern an Johanna Zielske,

Referentin Ländlicher Raum, Alltags- und Lebensökonomie, Tel. 030- 2844929-21, zielske@landfrauen.info.

 

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

Brigitte Scherb (Präsidentin)

Daniela Ruhe (Hauptgeschäftsführerin)

 

Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)

Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

Tel.: 030 / 28 44 929-10

Fax: 030 / 28 44 929-19

Internet: www.LandFrauen.info

www.facebook.com/DeutscherLandFrauenverband

Bildungsangebote zur Verbesserung der Lebensqualität von Frauen

Bildung bei den LandFrauen ist ein Angebot der kurzen Wege, persönlich vermittelt, praxis- und lebensnah.

Bildung bei den LandFrauen ist ein Angebot der kurzen Wege, persönlich vermittelt, praxis- und lebensnah. Die Grundlage der Bildungsarbeit ist das Wissen, dass Menschen ein Leben lang lernfähig und auf die Beziehung zu anderen Menschen angewiesen sind. Mit der Bildungsarbeit im LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V. sollen Menschen in ihrer persönlichen Lebenssituation gestärkt werden. Das Bildungsangebot soll zur Verbesserung der Lebensqualität von Frauen beitragen, spezielle Ausbildungs- und Arbeitsplätze erschließen und sichern. Zudem soll die gesellschaftliche Anerkennung der Arbeit in Familie, Beruf und Ehrenamt erreicht werden.

Neben dem thematisch breit gefächerten und reichhaltigen Bildungsangebot, das möglichst viele ansprechen soll, sind Angebote für bestimmte Zielgruppen ebenfalls wichtig. In Theorie und Praxis werden Wissen, Zusammenhänge und Fähigkeiten vermittelt.

Das Bildungs- und Sozialwerk ist als Träger der ländlichen Erwachsenenbildung anerkannt und gefördert.

Zudem ist mit der Anerkennung des Bildungs- und Sozialwerkes als Träger von Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtliche Führungskräfte durch das neue Bildungszeitgesetz in Baden-Württemberg (BzG BW) eine jahrzehntelange Forderung des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V. umgesetzt worden. Weitere Informationen finde Sie unter/Quelle: https://landfrauen-bw.de/bildung/

Hier geht es zum aktuellen Bildungsprogramm

 

LandFrauenverein Althütte

Wer sind wir, Was wollen wir, Wo wollen wir hin.....

Der LandFrauenverein Althütte geht der Frage nach, was Menschen wirklich bewegt:

Ist es unmodern geworden, sich in einem Verein zu engagieren?

 

Auch der LandFrauenverein Althütte muss sich dieser Frage stellen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass heutzutage viele Frauen im Beruf arbeiten, dabei nebenher ihre Kinder erziehen, die Hausarbeit erledigen und dann noch die Rolle der Ehefrau und Organisatorin des gesellschaftlichen Lebens sein soll. Der Ehemann soll sich neben der Berufsarbeit auch noch an der Familienarbeit beteiligen, bleibt da überhaupt noch Zeit für Vereinsarbeit?

 

Der LandFrauenverein Althütte sieht seine Chance darin, Frauen für die Vereinsarbeit zu gewinnen, wenn die Kinder groß geworden sind und die aktive Arbeitszeit im Beruf ausläuft. Dann nämlich erst machen sich viele Frauen Gedanken um das Leben "danach". Die Arbeit und das Vergnügen im Landfrauenverein ist vielfältig. Jede Frau im ländlichen Bereich kann sich nach ihren Begabungen und Möglichkeiten im Verein einbringen, es gilt das Freiwilligkeitsprinzip: Frauen können passiv teilhaben, sie werden aber auch Spaß daran haben, aktiv am Leben teilzunehmen.

 

Was braucht's , um die Zukunft der LandFrauen aktiv und wertvoll zu gestalten?

In Althütte möchten wir auch in Zukunft Bildung in Gemeinschaft anbieten, geprägt vom lebendigen Miteinander, menschlicher Nähe und gegenseitiger Achtung! Unser Bildungsprogramm enthält eine Fülle von Veranstaltungen, von Altweiberfasching über Backvorführungen, Besuche, Betriebsbesichtigungen, Englischkurse, Ausflüge mit Führungen, Reisen und nicht zuletzt Vorträge über vielseitige Themen. Fit halten können die Frauen sich bei uns durch Nordic Walking und Gymnastik.

 

Unsere Ortsvorsitzende Ilona Belz ist ein "Hansdampf in allen Gassen" und freut sich mit allen Frauen über Frauen, die gerne Näheres über unseren Verein wissen wollen. Im Internet kann man den Verein bei www.landfrauen-althuette.de besuchen und sämtliche Informationen erhalten. "Weltoffen, aufgeschlossen, neugierig, humorvoll, reiselustig, interessiert", dies sind die Eigenschaften, die die LandFrauen Althütte sich zuordnen. Zusammenkommen, austauschen, Ärmel hochkrempeln, diskutieren, neue Akzente setzen: Das ist ein Markenzeichen der LandFrauen.

 

Bericht: Ingeborg Wittenberg, Schriftführerin des Ortsvereins Althütte

Erwerbsentscheidungen in der Familienphase prägen weitere Berufs-und Lebenswege der Frauen


Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon 030 – 2844 92910
Telefax 030 – 2844 92919
E-Mail Info@LandFrauen.info
Internet www.LandFrauen.info
Studie bestätigt: Erwerbsentscheidungen in der Familienphase prägen weitere Berufs- und Lebenswege von Frauen
dlv fordert breite Diskussion und Konsequenzen
Berlin, 9. Juli 2015 - „Mit der Geburt des ersten Kindes werden die Weichen für die Erwerbsbiografie gestellt. Viele Paare greifen auf die klassische Konstellation zurück: Mann arbeitet Vollzeit, Frau in Teilzeit. Was durch staatliche Rahmenbedingungen begünstigt ist, erweist sich aber im weiteren Leben von Frauen als individuelles Risiko hinsichtlich Erwerbsbeteiligung, wirtschaftlicher Unabhängigkeit oder Alterssicherung“, fasst dlv-Präsidentin Brigitte Scherb die am Dienstag veröffentlichte Studie „Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf“ zusammen. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durch das Institut für Demoskopie Allensbach erarbeitet.
Dass diese wie in Stein gemeißelte Aufgabenteilung nicht bleiben muss, macht die Studie auch deutlich und stellt fest: Die Verhaltensmuster der Väter haben sich verändert, die Rahmenbedingungen aber noch nicht im gleichen Maße. Die Einstellungen des Arbeitgebers und die Vorgaben des Betriebs zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien hier von großer Bedeutung.
„Die Wünsche der Frauen und Männer gehen klar in Richtung partnerschaftliche Arbeitsteilung. Damit Frauen und Männer diesem Wunsch besser nachkommen können, muss es gelingen, die Erwerbsbeteiligung in der Familienphase durch bessere Rahmenbedingungen neu auszugestalten. Denn eines ist offensichtlich: Väter und Mütter wollen für ihre Kinder da sein. Aber eine Vollzeiterwerbstätigkeit beider Elternteile wird nicht die einzig mögliche Lösung für alle sein. Wir brauchen deshalb eine Familienarbeitszeit, die beiden Partnern wirtschaftliche Unabhängigkeit und ein eigenes Alterseinkommen sichert. Unsere bisherige Familienförderung und unser Steuersystem haben diese veränderten Wünsche und Anforderungen der jungen Generation bisher überhaupt noch nicht aufgegriffen. Hier ist die Bundesregierung gefordert, umgehend einen Prozess anzustoßen“, so dlv-Präsidentin Scherb.
Pressekontakt:
Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)
Ina Krauß
Tel: 030 - 28 44 92914
inakrauss@landfrauen.info

Aktiv für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum:
Über den Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv)
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen, die auf
dem Lande leben, und deren Familien. Ziel ist, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen im
ländlichen Raum zu verbessern. Der dlv vertritt die politischen Interessen aller Frauen in
ländlichen Regionen und den Berufsstand der Bäuerinnen.
500.000 Mitglieder, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesverbände bilden zusammen ein starkes
Netzwerk. Der Verband nutzt seine gesellschaftliche Kraft, um die soziale, wirtschaftliche und
rechtliche Situation der Frauen zu verbessern. Präsidentin ist Brigitte Scherb.
Eine der wichtigsten Aufgaben des dlv ist die Fort- und Weiterbildung. Über 115.000
Bildungsveranstaltungen, die im gesamten Bundesgebiet angeboten werden, vermitteln den
Mitgliedern Kenntnisse für bürgerschaftliches und politisches Engagement. Der dlv ermöglicht
berufliche Qualifizierungen, die den LandFrauen neue Erwerbschancen eröffnen.

 

LandFrauenverband Württemberg-Baden

LandFrauenverband Südbaden

Merzhauser Straße 111, 79100 Freiburg i. Br.

e-mail: landfrauenverband@lfvs.de

 

LandFrauenverband Württemberg-Baden

Bopserstr. 17, 70180 Stuttgart

e-mail: info@landfrauen-bw.de

 

LandFrauenverband Württemberg-Hohenzollern

Gartenstr. 63, 88212 Ravensburg

e-mail: landfrauenverband-wh@lbv-bw.de